Wer ist von Akne Tarda betroffen?

Statistisch gesehen ist jede 4. Frau betroffen

Zu den Dingen, die im fortgeschrittenen Alter in Bezug auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden problematisch werden können, gehört in jedem Fall der Zustand der Haut – die meisten werden sich allerdings eher um Falten sorgen und von Pickeln unangenehm überrascht werden.

Akne Tarda, die auch als Spätakne bezeichnet wird, trifft statistisch gesehen jede vierte Frau im Alter von 20 bis 40 Jahren aufwärts. Die Überempfindlichkeit ist von Frau zu Frau unterschiedlich ausgeprägt. Auch wenn man in der Jugend Probleme mit Pubertätsakne hatte: Es kann, muss einen aber nicht treffen.

Peinliche Pickel auch in und nach den Wechseljahren

Wie viele Frauen in Deutschland genau an Spätakne leiden, ist nicht genau bekannt, doch selbst wenn man eine Umfrage starten würde, gäbe es sicherlich eine sehr hohe Dunkelziffer, denn wer gibt schon gerne zu, von Pickeln geplagt zu werden? Mit Hilfe hochwertiger Kosmetik schaffen es leichte Fälle von Akne Tarda, die Erkrankung wirksam zu tarnen.

Doch man kann davon ausgehen, dass die Zahl der Betroffenen aufgrund von Medikamenten- und Umwelteinflüssen wie unausgeglichener Ernährung steigt. Betroffen sein können übrigens auch Frauen im Alter von über 40 Jahren. Die meisten von ihnen leiden an Hormonschwankungen in der Folge der ersten Anzeichen der Wechseljahre bzw. unregelmäßigem Zyklus bei der Monatsperiode.

Der typische Verlauf:

Die Spätakne tritt bei einem Drittel der Betroffenen zwischen dem 21. und 30. Lebensjahr auf. Etwas weniger als ein Drittel ist beim Erstausbruch von Spätakne 31 bis 40 Jahre. Mit steigendem Alter wird die Wahrscheinlichkeit immer geringer, dass Spätakne auftritt, vor allem wenn man zur trockenen Haut neigt.

Viele der Betroffenen berichten in Zusammenhang mit der Menstruation von Akneschüben. Das Absetzen der Pille zum Beispiel kann zu einem derartigen Schub führen. Aber auch die Verwendung von unverträglichen Kosmetikprodukten, die nicht dem Hauttyp entsprechen, können zu Schüben führen.

Letztlich können Frauen zu häufigen Akneschüben neigen, wenn sie in aufreibenden Berufen arbeiten. Auch privat verursachter chronischer Stress kann Spätakne hervorrufen. Und auch Frauen, die sich falsch ernähren, können prädestiniert dafür sein, Akne Tarda zu bekommen.

Doch auch Frauen, die unter Allergien leiden, speziell unter einer Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, können Pickel dadurch bekommen ebenso wie Personen, die eine erbliche Veranlagung zu unreiner Haut haben.

Nicht immer handelt es sich dabei um Akne Tarda. Auch Mallorca-Akne und Akne Inversa sind leider auf dem Vormarsch. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Akne-Typen unter Akne Tarda & Akne Vulgaris.


(Inhalt geprüft und aktualisiert am 11.05.2013)

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